Erbpachtverträge

 
Foto: spd

Volker Beermann, Vorsitzender Stadtplanungsausschuss

 

SPD will Thema „Erbpachtverträge“ aufarbeiten

Beim letzten Treffen der SPD Oesede wurde als Schwerpunktthema über die Situation der Erbpachtverträge diskutiert.

 

Neben einer Reihe von Vertretern der Oeseder SPD waren erfreulicherweise auch mehrere Nichtparteimitglieder als Betroffene anwesend.

Mitte des vorigen Jahrhunderts sind in Georgsmarienhütte in recht großer Zahl Wohnhäuser auf Erbpachtgrundstücken entstanden. Bei diesen Grundstücken -überwiegend aus dem Besitz von Landwirten und Klosterkammer- mussten die Bauwilligen nicht die Kosten für das Grundstück aufbringen, sondern konnten es über Jahrzehnte pachten. Auf diese Weise wurde auch ein wichtiger Beitrag zur Eigentumsbildung geleistet, was manchen Bevölkerungsgruppen sonst gar nicht möglich gewesen wäre.

Viele dieser Erbpachtverträge laufen jetzt aus oder werden gekündigt, was für die Hausbesitzer oft deutliche Pachtsteigerungen bedeutet. Problematisch ist aber insbesondere die fehlende Perspektive, ob das Haus auch längerfristig noch gehalten werden kann und ob sich entsprechende Investitionen in die Immobilie überhaupt noch lohnen. Deutlich wurde an dem Abend, dass weitaus mehr Menschen in Georgsmarienhütte von auslaufenden Erbpachtverträgen betroffen sind, als ursprünglich angenommen. Die schwer zu vermittelnde Thematik und das mangelnde Problembewusstsein in der Öffentlichkeit wurde von den Betroffenen als zusätzliche Belastung geschildert.

Die SPD will sich daher dem Thema annehmen und die aktuelle Situation sowie die Perspektive für die Betroffenen in Georgsmarienhütte aufarbeiten.

 

 

 


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