Stadtbezirk Kloster Oesede

Stadtbezirksvorsitzende und Ansprechpartnerin

Jutta OlbrichtFoto: SPD

Jutta Olbricht
Glatzer Str. 7
49124 Georgsmarienhütte
Tel.: 05401/44844; Handy: 0151 23726722
E-mail: jutta@olbricht.me

 

 

Zum Stadtbezirk Kloster-Oesede gehört auch der Stadtteil Holsten-Mündrup.

 

 

Rückblick 2016 Heimatverein Kloster Oesede

Das Jahr 2016 startete bereits mit einer Besonderheit. Erst im zweiten Anlauf und nach einigen Sitzungsunterbrechungen konnte im Januar vom Rat ein Haushalt für 2016 verabschiedet werden. Einer der Gründe hierfür war die Diskussion über die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge, ein Aufregerthema, das für Emotionen sorgte. Letztlich konnte sich im Laufe des Jahres nach unserer Ansicht die Vernunft durchsetzen. Künftig brauchen nicht mehr die Anlieger für die Erneuerung "ihrer" Straße zahlen, sondern die Stadt muss vom allgemeinen Steueraufkommen dafür sorgen, dass die Straßen unterhalten und erneuert werden.

Das ganze Jahr war geprägt durch die Kommunalwahlen. Diese führte am 11. September zu einem historischen Ergebnis: Die Wählerinnen und Wähler sorgten mit einer hohen Wahlbeteiligung von     61,46 %  erstmals für ein Ende der CDU Mehrheit. Diese verliert zwei Sitze, einen an die FDP und einen an DIE LINKE. Die SPD konnte ihr Ergebnis halten und bildet nun gemeinsam mit dem FDP Vertreter eine Gruppe. Feste Mehrheitskoalitionen gibt es nicht mehr. Jeweils themenbezogen sollen die Abstimmungen erfolgen. Eine erste große Bewährungsprobe wird die Haushaltsberatung für 2017 sein. Es werden hoffentlich die besten Argumente überzeugen. Fest steht, dass zukünftig bei den derzeitigen politischen Konstellationen die Ratsarbeit spannend bleibt.

Eine besondere Herausforderung in 2016 war die Unterbringung der Flüchtlinge, die uns vor allem im Sommer erreichten. Zu Beginn des Jahres musste schnell gehandelt werden, da hunderte von Flüchtlingen angekündigt wurden. Das alte DRK Haus in der Kolpingstraße wurde in eine Flüchtlingsunterkunft zur Erstaufnahme umgebaut. Von hier sollen die Ankommenden möglichst bald in private Wohnungen vermittelt werden. Dank eines großen Unterstützerkreises konnten die Flüchtlinge, die oft eine lange gefährliche Reise hinter sich hatten und nun hier integriert werden müssen, gut betreut werden. An dieser Stelle möchten wir einen herzlichen Dank an alle Beteiligten richten. Es wurde noch einmal deutlich, dass bezahlbarer Wohnraum für Familien und Einzelpersonen in unserer Stadt fehlen und es eine Fehlentscheidung war, dass für die Grundstücke in dem Baugebiet "Auf der Nathe" der hohe Grundstückspreis von 190,00 €/qm von der CDU beschlossen wurde. Dieses trieb die Preise nach oben. Die Stadt muss nun gegensteuern und selber aktiv werden. Die Anregung der SPD eine Wohnungsbaugesellschaft zu gründen wird daher jetzt geprüft. Außerdem wurde angeregt städtische Flächen, die verfügbar sind möglichst bald bebaubar zu machen und hierfür Bebauungspläne aufzustellen. Von 15 möglichen städtischen Grundstücken wurden leider bisher noch keine Planungen zu Ende gebracht. Dieses wird eines der dringenden Aufgaben für 2017 bleiben.

Beim Stadtplatz in Oesede wurde ebenfalls Zeit vertan um hier neue Ideen zu entwickeln und den Kirmesplatz preisgünstig zu sanieren. Das Prüfungsverfahren für das Hochwasserschutzkonzept mit einer Erweiterungsmöglichkeit für die Firma Wiemann ist auch noch nicht beendet und eine endgültige Entscheidung steht noch aus.

In Kloster Oesede wurde im Rahmen einer Bürgerbeteiligung ein Naherholungskonzept erarbeitet. Hier wurde über die künftige Gestaltung des Marktplatzes, den Erhalt des Saales Steinfeld und neue Wanderwege diskutiert. Der Erhalt des Mühlenteiches, der den Bürgern hier besonders am Herzen liegt, konnte dabei leider wegen des ausstehenden Umwelt-Gutachtens (Flora-Fauna-Habitat) noch nicht einbezogen werden. Diese unbefriedigende Situation muss endlich beendet werden um den Mühlenteich dauerhaft zu retten.

Es hat sich in 2016 herausgestellt, dass die Kindergarten- und Kinderkrippensituation in Georgsmarienhütte trotz der Ausbauten und Erneuerungen von unseren Kindertagesstätten noch immer nicht ausreichend ist. Der Bedarf an Betreuungsmöglichkeiten ist größer als ursprünglich erwartet, sodass wir mit neuen Überlegungen an dieses Thema herangehen müssen.

Eine Befragung der Eltern durch den Landkreises Osnabrück hinsichtlich der von ihnen gewünschten Schulformen erfolgte leider, trotz ausdrücklicher Aufforderung, noch nicht. Für 2017 wurde daher vom Rat die Entscheidung getroffen, dass die Stadt Georgsmarienhütte selber eine Befragung der Eltern durchführt um zu erfahren, ob eine Gesamtschule von Eltern gewünscht wird. Da immer wieder der Elternwille als Entscheidungsgrundlage gefordert wird, muss er auch eingeholt werden.

Unterstützung im Wahlkampf haben wir erhalten durch den Besuch unseres Außenministers Frank-Walter Steinmeier. Dieser nahm am Sommerfest der SPD in der Klosterpforte am 12. Juli teil und fühlte sich offensichtlich sehr wohl.

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